27Mai

Fallstudie – Sicherung flexibler Arbeitskräfte in der Bauindustrie – Österreich

Unternehmen, in denen kein ständiger Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften besteht, stellen eine besondere Herausforderung dar, wenn es darum geht, auf Projektebene für eine ausreichende Personalausstattung zu sorgen. Wir möchten Ihnen nun vorstellen, wie HR-Rent diese Herausforderung seit Jahren bei einem Infrastrukturunternehmen der Baubranche in Österreich meistert.

Themen des Artikels:

In diesem Artikel gehen wir auf der Grundlage unserer langjährigen Erfahrungen in Österreich auf folgende Punkte ein:

  • Welche saisonalen Besonderheiten weist die Baubranche auf?
  • Welche Herausforderungen ergeben sich bei erhöhtem Personalbedarf?
  • Welche Lösungen bieten wir unseren Partnern an?
  • Welche Vorteile bietet ein Personaldienstleister? 

Saisonalität in der Bauindustrie

Die Saisonalität spielt in vielen Branchen eine entscheidende Rolle. Wenn von Saisonalität die Rede ist, denken wir zuerst an den Tourismus, da Urlaubsorte in der Wintersaison (Skigebiete) und in den Sommerferien (Ausflugsziele) besonders beliebt sind. Aber nicht nur diese beiden Branchen haben mit Saisonalität zu kämpfen. Dazu gehört auch das Baugewerbe, wo die Saisonalität die Nachfrage nach externen Arbeitskräften erheblich beeinflusst.    

Die beiden Hauptsaisonen im Baugewerbe sind das Frühjahr und der Sommer, in denen die Nachfrage nach externen Arbeitskräften und Zulieferern der Baubranche steigt. Zu dieser Zeit werden aufgrund der günstigen Wetterbedingungen zahlreiche Arbeitsprozesse in Angriff genommen: Dazu gehören beispielsweise Erdarbeiten oder Betonarbeiten sowie Ausbau- und Abschlussarbeiten (Malerarbeiten, Bodenbeläge, Gartenbau). Bauunternehmen suchen in der Regel kurzfristig nach erfahrenen Arbeitskräften, um die Baufristen einzuhalten.

In den Wintermonaten verlangsamt sich der Fortschritt zahlreicher Bauprojekte aufgrund der ungünstigen Wetterbedingungen, oder sie werden sogar vorübergehend eingestellt. In dieser Zeit wird in der Regel weniger externes Personal benötigt, da nur innerhalb der Gebäude unter optimalen Bedingungen gearbeitet werden kann. In dieser Zeit werden beispielsweise die elektrischen Leitungsnetze sowie die Heizungs-, Kühl- und Lüftungsanlagen installiert.

Dies erfordert von Lieferanten und Subunternehmern ein hohes Maß an Flexibilität, Anpassungsfähigkeit und Vorausplanung.

Die Aufgabe: Sicherstellung einer bedarfsgerechten Personalbesetzung entsprechend der schwankenden Produktionskapazitäten 

Seit mehreren Jahren arbeiten wir mit einem international tätigen Herstellerunternehmen zusammen, das im Bereich der Bauinfrastruktur tätig ist und auf Projektbasis arbeitet, sodass sich der Personalbedarf ständig ändert.

Die Herausforderung

Das größte Problem unseres Partners ist nicht der ständige Personalmangel, sondern die Bewältigung schnell schwankender Anforderungen:

  • zeitweilige Spitzenauslastungen
  • projektbezogene Auslastung
  • unerwartete Ausfälle
  • erhöhte Fluktuation.

Der Schlüssel zur Bewältigung der oben genannten Herausforderungen liegt in der Fähigkeit, schnell zu reagieren, und in der Sicherstellung einer zuverlässigen Personalverfügbarkeit. 

Die Lösung

Im Rahmen unserer Zusammenarbeit stellen wir je nach den im Voraus vereinbarten Aufträgen eine stabile und flexible Belegschaft von 5 bis 15 Mitarbeitern bereit. Wir stehen in ständigem Kontakt mit dem Auftraggeber und stimmen daher regelmäßig ab, wann, wie viele und welche Qualifikationen die Mitarbeiter haben sollen, sowie welche Fristen und welche Einsatzdauer gelten.

Was zählt wirklich?

Aufgrund der langjährigen Erfahrung von HR-Rent wissen wir, dass für Unternehmen vor allem 

  • eine schnelle und zuverlässige Personalbeschaffung entscheidend ist, d. h. dass wir in möglichst kurzer Zeit die richtigen Mitarbeiter mit den entsprechenden Qualifikationen finden.
  • Es ist wichtig, dass wir Mitarbeiter mit grundlegenden Deutschkenntnissen rekrutieren.
  • Es ist notwendig, dass wir die Personalstärke je nach Bedarf flexibel erhöhen oder verringern.

Sind diese Voraussetzungen erfüllt, erhält unser Partner jederzeit genau die personelle Unterstützung, die er benötigt.

Was ist der Mehrwert eines Personaldienstleisters?

Abgesehen davon, dass wir unseren Partnern den gesamten Aufwand für Personalbeschaffung, Verwaltung und Einarbeitung abnehmen, sorgt HR-Rent nicht nur für die erforderliche Personalbesetzung:

 

  • wir kümmern uns um die Fluktuation und übernehmen bei Bedarf Personalwechsel
  • wir reagieren schnell auf Auftragsspitzen
  • wir gewährleisten einen reibungslosen Betriebsablauf.

Wir bieten einen Rundum-Service, da wir die gesamte Personalverwaltung übernehmen:

  • Rekrutierung und Auswahl;
  • Bereitstellung von Unterkünften;
  • Lohn- und Gehaltsabrechnung;
  • komplette Verwaltung;
  • täglicher Kontakt.

 

Unsere Partner müssen sich nicht um das Personal kümmern – sie können sich vollständig auf ihre Projekte konzentrieren. 

Ein Ergebnis, auf das wir stolz sind

Dank unserer langjährigen, kontinuierlichen Zusammenarbeit haben wir eine Partnerschaft aufgebaut, in der unser Partner schnell, flexibel und verlässlich auf Marktanforderungen reagieren kann, während HR-Rent die notwendige personelle Stabilität sicherstellt. 

Zusammenfassend

Der Artikel zeigt, dass in Branchen mit stark schwankendem Personalbedarf vor allem Flexibilität, schnelle Reaktionsfähigkeit und eine vorausschauende Planung entscheidend sind. Ein erfahrener Personaldienstleister kann Unternehmen dabei unterstützen, Auftragsspitzen effizient zu bewältigen und gleichzeitig in ruhigeren Phasen Kosten zu optimieren. Der größte Mehrwert liegt dabei in der Kombination aus schneller Rekrutierung, angepasster Personalstärke und umfassendem Service, wodurch sich Unternehmen vollständig auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können.

FAQ

  1. Warum ist die Saisonalität in der Bauindustrie eine Herausforderung für Unternehmen?
    Die Nachfrage nach Arbeitskräften schwankt stark je nach Jahreszeit. In den Frühjahrs- und Sommermonaten werden viele Projekte gleichzeitig umgesetzt, während im Winter weniger Personal benötigt wird. Diese Schwankungen erschweren eine konstante Personalplanung.
  2. Wie unterstützt HR-Rent Unternehmen bei schwankendem Personalbedarf?
    HR-Rent stellt flexibel zwischen 5 und 15 qualifizierte Mitarbeiter bereit, je nach aktueller Auftragslage. Dabei wird eng mit dem Partnerunternehmen abgestimmt, um schnell auf Veränderungen reagieren zu können.
  3. Welchen Mehrwert bietet die Zusammenarbeit mit einem Personaldienstleister?
    Neben der schnellen Bereitstellung von Arbeitskräften übernimmt HR-Rent auch administrative Aufgaben wie Rekrutierung, Lohnabrechnung und Organisation von Unterkünften. Dadurch kann sich das Unternehmen vollständig auf seine Projekte konzentrieren.


27Mai

Fallstudie – Sicherung eines stabilen Personalbestands bei einem internationalen Produktionsunternehmen (Süddeutschland)

In diesem Artikel möchten wir anhand eines konkreten Beispiels zeigen, wie unsere erfolgreiche Zusammenarbeit mit einem Unternehmen in Süddeutschland begann. Wir gehen detailliert darauf ein, mit welchen Herausforderungen wir konfrontiert waren und welche Erwartungen wir erfüllen mussten. 

Die Themen des Artikels in Kürze

In diesem Artikel betrachten wir die wichtigsten Eckpunkte einer erfolgreichen Zusammenarbeit:

  • Wie sah die Ausgangslage aus?
  • Unter welchen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen musste eine Lösung gefunden werden?
  • Welche Ergebnisse wurden erzielt?

 

Wo haben wir angefangen?

Im Jahr 2023 nahm ein mittelständisches Unternehmen aus Süddeutschland mit internationalem Hintergrund Kontakt zu uns auf. Das Unternehmen stellt spezielle Heizelemente und Komponenten für verschiedene Branchen in ganz Europa her. Es verfügt über mehrere Standorte und ist in seinem Segment marktführend.

 

Für unseren Partner stellten der anhaltende Arbeitskräftemangel und die hohe Fluktuation eine große Herausforderung dar, insbesondere im Produktionsbereich. Eine zuverlässige, langfristige Personallösung war für die Aufrechterhaltung einer stabilen Produktion unerlässlich geworden.

Die Arbeitsmarktsituation in der deutschen Industrie im Jahr 2023 

Die Arbeitsmarktsituation in der deutschen Industrie zeigte im Jahr 2023 sehr unterschiedliche Merkmale. Wie schon in den Vorjahren war auch in diesem Jahr der Fachkräftemangel deutlich zu spüren, während zahlreiche Unternehmen aufgrund des wirtschaftlichen Abschwungs gezwungen waren, ihren Personalbestand nicht aufzustocken, sondern sogar Stellen abzubauen.

Die wichtigsten Merkmale des Arbeitsmarktes:

  • Laut dem DIHK-Bericht 2023/2024 konnten 54 % der Industrieunternehmen Stellen, die eine berufliche Qualifikation erfordern, nicht oder nur sehr schwer besetzen.
  • Stabile, aber stagnierende Beschäftigung: Im Jahr 2023 waren in Deutschland durchschnittlich etwa 45,9 Millionen Menschen beschäftigt. In der verarbeitenden Industrie war gegen Ende des Jahres aufgrund des Produktionsrückgangs bereits ein Rückgang der Beschäftigtenzahlen zu verzeichnen.
  • Wirtschaftliche Rezession: Die Industrieproduktion ging 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 % zurück, was vor allem für energieintensive Branchen eine Herausforderung darstellte. 
  • Beschäftigungssicherung: Viele Unternehmen haben ihre Mitarbeiter trotz des Konjunkturrückgangs weiterbeschäftigt, da sie im Falle eines wirtschaftlichen Aufschwungs weiterhin benötigt werden. Dies stellte für die Unternehmen eine enorme finanzielle Belastung dar.

Unsere Lösung

Wir begannen unsere Arbeit in der oben erwähnten, recht kritischen wirtschaftlichen Lage. Wir ermittelten die genauen Bedürfnisse und Möglichkeiten des Unternehmens: Welche Art von Arbeitskräften, welche Qualifikationen und für welchen Zeitraum wurden Mitarbeiter benötigt? Wir führten zahlreiche Gespräche, um die Probleme und Bedürfnisse unseres Partners bestmöglich zu verstehen.

  • Die Anfänge:

Zu Beginn der Zusammenarbeit haben wir die Produktion mit etwa 20 Mitarbeitern unterstützt, die sich schnell in die Abläufe des Unternehmens eingearbeitet haben. Im Laufe der Jahre haben wir die Mitarbeiterzahl parallel zum wachsenden Bedarf unseres Partners kontinuierlich erhöht. 

  • Heute:

40–50 Mitarbeiter sind ständig in der Produktion tätig. Wir gewährleisten durch einen Mehrschichtbetrieb einen reibungslosen Produktionsablauf, während sich ein stabiles, eingespieltes Team gebildet hat.

Warum war HR-Rent der optimale Partner für die Personalvermittlung?

  • Mehrwert
    Im Rahmen der Zusammenarbeit haben wir nicht nur Personal bereitgestellt, sondern echten Mehrwert geschaffen:

Wir haben die Fluktuation durch geeignete Auswahl- und Bindungsstrategien reduziert.

  • Wir haben bei Bedarf qualitativ hochwertige Personalwechsel vorgenommen
  • Wir haben langfristig zuverlässige, motivierte Mitarbeiter bereitgestellt
  • Unsere Kollegen tragen aktiv zur Herstellung hochwertiger Produkte bei.
  • Umfassender Service 

Als Personalvermittlungs- und -verleihpartner übernehmen wir alle administrativen und logistischen Aufgaben:

  • Bereitstellung und Koordination von Unterkünften
  • Lohnabrechnung und Personalverwaltung
  • Laufender Kontakt zu den Mitarbeitern
  • Operative Unterstützung im Tagesgeschäft
  • Kommunikation in deutscher Sprache während des gesamten Prozesses

Unsere Mitarbeiter kommunizieren mit unseren Kunden von der ersten Kontaktaufnahme über den gesamten Einstellungs- und Einarbeitungsprozess bis zum Ende der Zusammenarbeit auf Deutsch.

Unser Ergebnis

Unser Partner verlässt sich heute fest auf uns als strategischen Personalpartner. Die Produktion ist berechenbarer geworden, die Personalsituation hat sich stabilisiert, und es hat sich eine langfristig tragfähige Zusammenarbeit entwickelt. Die von HR-Rent vermittelten Mitarbeiter arbeiten zufrieden und motiviert und tragen Tag für Tag zum erfolgreichen Betrieb des Unternehmens bei – nicht nur auf lokaler Ebene, sondern auch zur Leistungsfähigkeit des Standorts in Deutschland.

Fazit und wichtigste Erkenntnisse

Die Zusammenarbeit zeigt deutlich, dass nachhaltige Personallösungen vor allem auf einem tiefen Verständnis der Kundenbedürfnisse, Flexibilität und langfristiger Planung basieren. Trotz herausfordernder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen können durch gezielte Rekrutierung, stabile Teams und umfassende Betreuung sowohl Fluktuation reduziert als auch Produktionssicherheit gewährleistet werden. Der Erfolg liegt dabei nicht nur in der Bereitstellung von Arbeitskräften, sondern in einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit, die echten Mehrwert schafft und Unternehmen langfristig stärkt.

FAQ

  1. Welche Herausforderungen hatte das Unternehmen zu Beginn der Zusammenarbeit?
    Das Unternehmen kämpfte vor allem mit Fachkräftemangel und hoher Fluktuation, insbesondere im Produktionsbereich, was die Stabilität der Produktion gefährdete.
  2. Welche Lösung hat HR-Rent angeboten?
    HR-Rent entwickelte eine maßgeschneiderte Personallösung, stellte qualifizierte Mitarbeiter bereit und übernahm zusätzlich administrative sowie logistische Aufgaben, um den Betrieb effizient zu unterstützen.
  3. Welche Ergebnisse wurden durch die Zusammenarbeit erzielt?
    Die Personalsituation stabilisierte sich deutlich, die Produktion wurde planbarer, und es entstand eine langfristige, erfolgreiche Partnerschaft mit motivierten und zuverlässigen Mitarbeitern.
08Mai

Fachkräftemangel im Industrie – Saisonbeginn

Der Saisonstart in Österreich ist in vielen Regionen – insbesondere im Tourismus oder in der Industrie – von einem gravierenden Fachkräftemangel geprägt. Dies bringt zahlreiche Herausforderungen mit sich. In diesem Artikel gehen wir nun der Frage nach, wie diese Herausforderungen wirksam bewältigt werden können.

Die Themen des Artikels in Kürze

In unserem Artikel behandeln wir die folgenden Themen, die in engem Zusammenhang mit dem Arbeitskräftemangel in der Industrie stehen:

  • Herausforderungen in der Industrie, Logistik und Lagerhaltung
  • Ursachen des Fachkräftemangels
  • Lösungen für Fachkräftemangel
  • Arbeitskräfte aus Ausland

Vor welchen Herausforderungen stehen Industrie, Logistik und Lagerhaltung aufgrund des Arbeitskräftemangels? 

Saisonarbeiter: Um die Nachfrage zu decken, sind viele Unternehmen auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen. In der Saison 2026 könnten mehrere Tausend Saisonarbeiter aus Drittstaaten in Österreich beschäftigt werden. In der Industrie, Logistik und Lagerhaltung herrscht ein intensiver Wettbewerb um Arbeitskräfte.

Die Metall- und Elektrotechnikberufe (M+E), Logistik oder Lagerhaltung leiden in Österreich seit langem unter einem massiven Fachkräftemangel. Die Zahl der Personen mit einer beruflichen Qualifikation nimmt deutlich ab. Daher gewinnt die Beschäftigung qualifizierter oder angelernter Arbeitskräfte aus dem Ausland zunehmend an Bedeutung. 

Die ältere Generation mit entsprechender Erfahrung und Qualifikation geht nach und nach in den Ruhestand. Die junge Generation zieht IT-Berufe vor. Infolgedessen können Industrie, Logistik und Lagerhaltung oft nicht wettbewerbsfähig sein. Für viele junge Menschen sind IT-Berufe heute attraktiver als klassische Tätigkeiten in der Industrie. 

Was sind die Ursachen für den Fachkräftemangel in Österreich?

Es gibt zahlreiche Ursachen für den Fachkräftemangel:

  1. Demografischer Wandel: Die Babyboomer-Generation geht in den Ruhestand.
  2. Desinteresse: Junge Menschen fühlen sich viel stärker von modernen, klimatisierten Arbeitsplätzen und Tätigkeiten angezogen, die auch im Homeoffice erledigt werden können.
  3. Technologische Veränderungen: Wer heute körperlich arbeitet, benötigt zunehmend auch digitale Kenntnisse. 
  4. Konkurrenz: Branchen wie IT locken junge Arbeitnehmer mit besseren Arbeitsbedingungen und Gehältern an.

In dieser schwierigen Lage suchen Unternehmen oft vergeblich nach Arbeitskräften auf dem heimischen Markt. Eine Lösung könnte darin bestehen, qualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland zu rekrutieren.

Welche Lösungen gibt es für den Fachkräftemangel?

Die gute Nachricht ist, dass es Lösungen gibt, mit denen sich der Fachkräftemangel bewältigen lässt. Einige davon erfordern mehr Zeit, aber beispielsweise die Leiharbeit kann für viele Unternehmen eine schnelle und effektive Lösung sein. 

Welche Möglichkeiten gibt es?

  • Frühzeitige Ausbildung: Junge Menschen für technische Berufe begeistern.
  • Partnerschaften mit Bildungseinrichtungen.
  • Einsatz von Technologie: Die Einführung von Automatisierung kann helfen, Lücken zu schließen.

Diese Maßnahmen können wirksam dazu beitragen, den langfristigen Nachwuchs an Arbeitskräften zu sichern und den Fachkräftemangel zu lindern. Aber reicht das alles aus?

Eine effektive Alternative: qualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland

Wenn wir keine Zeit haben, neue Mitarbeiter langfristig auszubilden und einzuarbeiten, gibt es eine Alternative: qualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland. Insbesondere Länder wie beispielsweise Ungarn, in denen die Löhne in dieser Branche deutlich niedriger sind, bieten qualifizierte Arbeitskräfte, die bereit sind, in Österreich zu arbeiten.

Der Einsatz ausländischer Fachkräfte bietet zahlreiche Vorteile: Qualifizierte Mitarbeiter stehen kurzfristig zur Verfügung und bringen häufig zusätzliche Erfahrung sowie neue Perspektiven mit. Mit Hilfe von Personaldienstleister können Unternehmen Zeit und Geld sparen, da sie sich nicht um die Rekrutierung kümmern müssen. 

Häufig sehen sich Arbeitgeber mit Sprachbarrieren konfrontiert: Dienstleister wie HR-Rent sind nicht nur an der Personalbeschaffung beteiligt, sondern unterstützen die Mitarbeiter auch nach der Einstellung während der gesamten Beschäftigungsdauer bei der Integration und der Ausübung ihrer Tätigkeit.

Wenn auch Sie darüber nachdenken, ausländische Arbeitskräfte einzustellen, wenden Sie sich gerne an uns.

Fazit

Der Saisonstart in Österreich, insbesondere in der Industrie, Logistik oder Lagerhaltung, ist stark vom Fachkräftemangel geprägt. Hauptursachen sind der demografische Wandel, das nachlassende Interesse junger Menschen an handwerklich-technischen Berufen sowie die wachsende Konkurrenz durch attraktive Branchen wie die IT. Es gibt verschiedene Lösungen, um diesen Herausforderungen zu begegnen: die Förderung der beruflichen Bildung, die Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen oder der Einsatz moderner Technologien. Diese Maßnahmen reichen jedoch oft nicht aus, um den kurzfristigen Bedarf zu decken. Eine besonders effektive Lösung stellt daher die Rekrutierung qualifizierter Arbeitskräfte aus dem Ausland dar. Diese können schnell eingesetzt werden, bringen wertvolle Erfahrung mit und helfen Unternehmen, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Unterstützt durch Personaldienstleister lässt sich zudem der Integrationsprozess erleichtern.

FAQ

  1. Warum herrscht in der Industrie, Logistik oder Lagerhaltung in Österreich ein Fachkräftemangel?
    Der Fachkräftemangel ist vor allem auf den demografischen Wandel, das sinkende Interesse junger Menschen an technischen Berufen sowie die starke Konkurrenz durch Branchen wie die IT zurückzuführen. Zudem gehen viele erfahrene Fachkräfte in den Ruhestand.
  2. Welche kurzfristigen Lösungen gibt es für Unternehmen?
    Eine der effektivsten kurzfristigen Lösungen ist die Rekrutierung von qualifizierten Arbeitskräften aus dem Ausland oder der Einsatz von Leiharbeit. Dadurch können Unternehmen schnell auf Personalengpässe reagieren und ihre Produktion sichern.
  3. Welche langfristigen Maßnahmen können den Fachkräftemangel reduzieren?
    Langfristig können Investitionen in Ausbildung, Kooperationen mit Bildungseinrichtungen sowie der Einsatz von Automatisierung und neuen Technologien dazu beitragen, den Nachwuchs zu sichern und die Abhängigkeit vom Arbeitsmarkt zu verringern.

FAQ

  1. Warum ist der Fachkräftemangel in der Industrie, Logistik oder Lagerhaltung aktuell so ausgeprägt?
    Der Fachkräftemangel ist vor allem auf den demografischen Wandel zurückzuführen, da viele erfahrene Arbeitskräfte in den Ruhestand gehen. Gleichzeitig entscheiden sich immer weniger junge Menschen für technische oder handwerkliche Berufe und bevorzugen Branchen wie IT mit besseren Arbeitsbedingungen. Auch die steigenden Anforderungen an digitale Kompetenzen erschweren die Situation zusätzlich.
  2. Wie können Unternehmen kurzfristig auf den Arbeitskräftemangel reagieren?
    Kurzfristig können Unternehmen vor allem durch die Rekrutierung ausländischer Fachkräfte oder den Einsatz von Leiharbeit flexibel reagieren. Diese Lösungen ermöglichen es, schnell qualifiziertes Personal einzusetzen und Produktionsausfälle zu vermeiden, ohne lange Ausbildungszeiten in Kauf nehmen zu müssen.

3. Welche Rolle spielen ausländische Arbeitskräfte in der Industrie, Logistik oder Lagerhaltung?
Ausländische Arbeitskräfte spielen eine entscheidende Rolle bei der Deckung des Personalbedarfs. Sie sind häufig gut ausgebildet, schnell einsatzbereit und tragen zur Stabilisierung der Produktion bei. Durch die Unterstützung von Personaldienstleistern wird zudem die Integration erleichtert, was sowohl für Unternehmen als auch für Arbeitnehmer Vorteile bringt.

08Mai

Personalplanung für Spitzenzeiten in der Automobilbranche: Sind Sie vorbereitet?

Worum geht es in dem Artikel?

Im folgenden Artikel gehen wir ausführlich auf folgende Themen ein:

 

  • Was sind die Ursachen für Betriebsstörungen in Spitzenzeiten?
  • Wie lässt sich der Personalbedarf ermitteln?
  • Wie plant man den rechtzeitigen Personaleinsatz? 

Welche Folgen haben Fehlentscheidungen? 

Wenn die Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften plötzlich steigt, verdrängt der Druck, Stellen schnell zu besetzen, oft im Hintergrund – und damit auch der strenge Auswahlprozess, der eine hohe Arbeitsqualität gewährleisten würde.  

In solchen Fällen neigt die Geschäftsleitung dazu, die von den zukünftigen Mitarbeitenden erwarteten Erfahrungen und Fachkenntnisse weniger streng zu handhaben. Das kann sogar zu internen Spannungen innerhalb des bestehenden Teams führen. 

Welche Fehler können auftreten?

  • Bei kurzfristig eingesetzten Zeitarbeitskräften kommt es häufiger zu Ausfällen.
  • Es bleibt nicht genügend Zeit für die Einarbeitung, wodurch die Fehlerwahrscheinlichkeit steigt.
  • Es müssen erhebliche interne Ressourcen von der täglichen Arbeit abgezogen und für die Personalbeschaffung eingesetzt werden.

Der Unterschied zwischen Unternehmen, die auf Spitzenzeiten vorbereitet sind, und solchen, die Fehler machen, liegt in einem einzigen Faktor: einer Personalstrategie, die vor dem Anstieg der Nachfrage entwickelt wurde und nicht erst danach.

Genaue Ermittlung des Bedarfs und der Personalstruktur

Den Personalbedarf in Spitzenzeiten richtig einzuschätzen, ist schwierig. Oft stellt die Geschäftsleitung entweder zu viele Mitarbeiter ein, was zu unnötigen Kosten und Koordinationsproblemen führt. Oder sie plant zu wenig Personal ein, was das bestehende Personal zu dauerhaft hohen Überstundenbelastungen zwingt. Das kann zu Burnout und Fluktuation führen.

Wie können wir feststellen, wie viele neue Mitarbeiter wir benötigen?

Zur genauen Bedarfsermittlung sollten Daten aus früheren Spitzenzeiten analysiert werden: 

  • Welche Aufträge mussten erfüllt werden? 
  • Wie viele Mitarbeiter wurden dafür benötigt? 
  • Welche Fachkenntnisse waren dafür erforderlich? 
  • In welchen Funktionen war die Fluktuation am größten? 
  • Welche Aufgaben nahmen aufgrund der Unerfahrenheit des Personals mehr Zeit in Anspruch? 

 

Die Planung für Spitzenzeiten ist eine strategische Entscheidung über das Verhältnis zwischen festangestellten und flexiblen Arbeitskräften. Festangestellte Mitarbeiter sorgen für Stabilität. Flexible Arbeitskräfte ermöglichen zusätzliche Kapazitäten in Spitzenzeiten, liefern jedoch nur dann Qualität, wenn ihre Rekrutierung nach angemessenen Qualitätskriterien professionell und effizient erfolgt. Hierfür lohnt es sich, einen Personaldienstleister zu beauftragen, sofern Unternehmen dafür keine eigenen Ressourcen einsetzen möchten. 

 

In Österreich setzen die meisten erfolgreichen Unternehmen der Automobil- und Logistikbranche auf eine bewusste Mischung: ausreichend Festangestellte zur Gewährleistung der Kontinuität, ergänzt durch flexible Kapazitäten in Spitzenzeiten.

Planung der Durchlaufzeiten

Der allgemeine Fachkräftemangel betrifft mittlerweile nahezu alle Branchen. In speziellen Berufen und Branchen, wie beispielsweise bei Zulieferern der Automobilindustrie, ist es jedoch deutlich schwieriger, offene Stellen zu besetzen. In der Automobilindustrie gibt es zahlreiche Positionen, die spezielle Qualifikationen erfordern. Die Besetzung solcher Stellen erfordert deutlich längere Vorlauf- und Einarbeitungszeiten als bei allgemeinen Tätigkeiten. 

 

Die Zahl der Personen, die über solche Qualifikationen verfügen und aktiv nach einer Stelle suchen, ist in Österreich oft sehr gering. In solchen Fällen kann es sich lohnen, die Möglichkeiten eines Personaldienstleisters zu prüfen, beispielsweise die Vermittlung von ausländischen Arbeitskräften oder die Suche nach Fachkräften aus Ländern außerhalb der EU. 

Beginnen Sie mindestens 10 bis 12 Wochen vor den Spitzenzeiten mit der Planung und wenden Sie sich an einen erfahrenen Personalvermittler, falls Sie über keine internen Ressourcen für die Personalbeschaffung verfügen. 

 

Fazit

Der Unterschied zwischen dem Bewältigen und dem bloßen Überstehen von Spitzenzeiten besteht darin, dass wir bewusst und durchdacht planen, anstatt unter Zeitdruck falsche Entscheidungen zu treffen. Durch eine bewusste Personalplanung lassen sich zahlreiche Risiken vermeiden, die bei einer überstürzten Einstellung mit Sicherheit auftreten. Die Einstellung von Bewerbern ohne angemessene Qualifikation führt zu Fluktuation, Qualitätseinbußen und letztendlich zu einer geringeren Produktivität in den umsatzstärksten Zeiten. Die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Personaldienstleister kann Unternehmen erheblich entlasten. Insbesondere Anbieter mit Erfahrung in der Automobilbranche und einem Pool sofort einsatzbereiter Bewerber helfen dabei, Zeit und Kosten zu sparen.