08Mai

Fachkräftemangel im Industrie – Saisonbeginn

Der Saisonstart in Österreich ist in vielen Regionen – insbesondere im Tourismus oder in der Industrie – von einem gravierenden Fachkräftemangel geprägt. Dies bringt zahlreiche Herausforderungen mit sich. In diesem Artikel gehen wir nun der Frage nach, wie diese Herausforderungen wirksam bewältigt werden können.

Die Themen des Artikels in Kürze

In unserem Artikel behandeln wir die folgenden Themen, die in engem Zusammenhang mit dem Arbeitskräftemangel in der Industrie stehen:

  • Herausforderungen in der Industrie, Logistik und Lagerhaltung
  • Ursachen des Fachkräftemangels
  • Lösungen für Fachkräftemangel
  • Arbeitskräfte aus Ausland

Vor welchen Herausforderungen stehen Industrie, Logistik und Lagerhaltung aufgrund des Arbeitskräftemangels? 

Saisonarbeiter: Um die Nachfrage zu decken, sind viele Unternehmen auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen. In der Saison 2026 könnten mehrere Tausend Saisonarbeiter aus Drittstaaten in Österreich beschäftigt werden. In der Industrie, Logistik und Lagerhaltung herrscht ein intensiver Wettbewerb um Arbeitskräfte.

Die Metall- und Elektrotechnikberufe (M+E), Logistik oder Lagerhaltung leiden in Österreich seit langem unter einem massiven Fachkräftemangel. Die Zahl der Personen mit einer beruflichen Qualifikation nimmt deutlich ab. Daher gewinnt die Beschäftigung qualifizierter oder angelernter Arbeitskräfte aus dem Ausland zunehmend an Bedeutung. 

Die ältere Generation mit entsprechender Erfahrung und Qualifikation geht nach und nach in den Ruhestand. Die junge Generation zieht IT-Berufe vor. Infolgedessen können Industrie, Logistik und Lagerhaltung oft nicht wettbewerbsfähig sein. Für viele junge Menschen sind IT-Berufe heute attraktiver als klassische Tätigkeiten in der Industrie. 

Was sind die Ursachen für den Fachkräftemangel in Österreich?

Es gibt zahlreiche Ursachen für den Fachkräftemangel:

  1. Demografischer Wandel: Die Babyboomer-Generation geht in den Ruhestand.
  2. Desinteresse: Junge Menschen fühlen sich viel stärker von modernen, klimatisierten Arbeitsplätzen und Tätigkeiten angezogen, die auch im Homeoffice erledigt werden können.
  3. Technologische Veränderungen: Wer heute körperlich arbeitet, benötigt zunehmend auch digitale Kenntnisse. 
  4. Konkurrenz: Branchen wie IT locken junge Arbeitnehmer mit besseren Arbeitsbedingungen und Gehältern an.

In dieser schwierigen Lage suchen Unternehmen oft vergeblich nach Arbeitskräften auf dem heimischen Markt. Eine Lösung könnte darin bestehen, qualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland zu rekrutieren.

Welche Lösungen gibt es für den Fachkräftemangel?

Die gute Nachricht ist, dass es Lösungen gibt, mit denen sich der Fachkräftemangel bewältigen lässt. Einige davon erfordern mehr Zeit, aber beispielsweise die Leiharbeit kann für viele Unternehmen eine schnelle und effektive Lösung sein. 

Welche Möglichkeiten gibt es?

  • Frühzeitige Ausbildung: Junge Menschen für technische Berufe begeistern.
  • Partnerschaften mit Bildungseinrichtungen.
  • Einsatz von Technologie: Die Einführung von Automatisierung kann helfen, Lücken zu schließen.

Diese Maßnahmen können wirksam dazu beitragen, den langfristigen Nachwuchs an Arbeitskräften zu sichern und den Fachkräftemangel zu lindern. Aber reicht das alles aus?

Eine effektive Alternative: qualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland

Wenn wir keine Zeit haben, neue Mitarbeiter langfristig auszubilden und einzuarbeiten, gibt es eine Alternative: qualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland. Insbesondere Länder wie beispielsweise Ungarn, in denen die Löhne in dieser Branche deutlich niedriger sind, bieten qualifizierte Arbeitskräfte, die bereit sind, in Österreich zu arbeiten.

Der Einsatz ausländischer Fachkräfte bietet zahlreiche Vorteile: Qualifizierte Mitarbeiter stehen kurzfristig zur Verfügung und bringen häufig zusätzliche Erfahrung sowie neue Perspektiven mit. Mit Hilfe von Personaldienstleister können Unternehmen Zeit und Geld sparen, da sie sich nicht um die Rekrutierung kümmern müssen. 

Häufig sehen sich Arbeitgeber mit Sprachbarrieren konfrontiert: Dienstleister wie HR-Rent sind nicht nur an der Personalbeschaffung beteiligt, sondern unterstützen die Mitarbeiter auch nach der Einstellung während der gesamten Beschäftigungsdauer bei der Integration und der Ausübung ihrer Tätigkeit.

Wenn auch Sie darüber nachdenken, ausländische Arbeitskräfte einzustellen, wenden Sie sich gerne an uns.

Fazit

Der Saisonstart in Österreich, insbesondere in der Industrie, Logistik oder Lagerhaltung, ist stark vom Fachkräftemangel geprägt. Hauptursachen sind der demografische Wandel, das nachlassende Interesse junger Menschen an handwerklich-technischen Berufen sowie die wachsende Konkurrenz durch attraktive Branchen wie die IT. Es gibt verschiedene Lösungen, um diesen Herausforderungen zu begegnen: die Förderung der beruflichen Bildung, die Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen oder der Einsatz moderner Technologien. Diese Maßnahmen reichen jedoch oft nicht aus, um den kurzfristigen Bedarf zu decken. Eine besonders effektive Lösung stellt daher die Rekrutierung qualifizierter Arbeitskräfte aus dem Ausland dar. Diese können schnell eingesetzt werden, bringen wertvolle Erfahrung mit und helfen Unternehmen, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Unterstützt durch Personaldienstleister lässt sich zudem der Integrationsprozess erleichtern.

FAQ

  1. Warum herrscht in der Industrie, Logistik oder Lagerhaltung in Österreich ein Fachkräftemangel?
    Der Fachkräftemangel ist vor allem auf den demografischen Wandel, das sinkende Interesse junger Menschen an technischen Berufen sowie die starke Konkurrenz durch Branchen wie die IT zurückzuführen. Zudem gehen viele erfahrene Fachkräfte in den Ruhestand.
  2. Welche kurzfristigen Lösungen gibt es für Unternehmen?
    Eine der effektivsten kurzfristigen Lösungen ist die Rekrutierung von qualifizierten Arbeitskräften aus dem Ausland oder der Einsatz von Leiharbeit. Dadurch können Unternehmen schnell auf Personalengpässe reagieren und ihre Produktion sichern.
  3. Welche langfristigen Maßnahmen können den Fachkräftemangel reduzieren?
    Langfristig können Investitionen in Ausbildung, Kooperationen mit Bildungseinrichtungen sowie der Einsatz von Automatisierung und neuen Technologien dazu beitragen, den Nachwuchs zu sichern und die Abhängigkeit vom Arbeitsmarkt zu verringern.

FAQ

  1. Warum ist der Fachkräftemangel in der Industrie, Logistik oder Lagerhaltung aktuell so ausgeprägt?
    Der Fachkräftemangel ist vor allem auf den demografischen Wandel zurückzuführen, da viele erfahrene Arbeitskräfte in den Ruhestand gehen. Gleichzeitig entscheiden sich immer weniger junge Menschen für technische oder handwerkliche Berufe und bevorzugen Branchen wie IT mit besseren Arbeitsbedingungen. Auch die steigenden Anforderungen an digitale Kompetenzen erschweren die Situation zusätzlich.
  2. Wie können Unternehmen kurzfristig auf den Arbeitskräftemangel reagieren?
    Kurzfristig können Unternehmen vor allem durch die Rekrutierung ausländischer Fachkräfte oder den Einsatz von Leiharbeit flexibel reagieren. Diese Lösungen ermöglichen es, schnell qualifiziertes Personal einzusetzen und Produktionsausfälle zu vermeiden, ohne lange Ausbildungszeiten in Kauf nehmen zu müssen.

3. Welche Rolle spielen ausländische Arbeitskräfte in der Industrie, Logistik oder Lagerhaltung?
Ausländische Arbeitskräfte spielen eine entscheidende Rolle bei der Deckung des Personalbedarfs. Sie sind häufig gut ausgebildet, schnell einsatzbereit und tragen zur Stabilisierung der Produktion bei. Durch die Unterstützung von Personaldienstleistern wird zudem die Integration erleichtert, was sowohl für Unternehmen als auch für Arbeitnehmer Vorteile bringt.

08Mai

Personalplanung für Spitzenzeiten in der Automobilbranche: Sind Sie vorbereitet?

Worum geht es in dem Artikel?

Im folgenden Artikel gehen wir ausführlich auf folgende Themen ein:

 

  • Was sind die Ursachen für Betriebsstörungen in Spitzenzeiten?
  • Wie lässt sich der Personalbedarf ermitteln?
  • Wie plant man den rechtzeitigen Personaleinsatz? 

Welche Folgen haben Fehlentscheidungen? 

Wenn die Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften plötzlich steigt, verdrängt der Druck, Stellen schnell zu besetzen, oft im Hintergrund – und damit auch der strenge Auswahlprozess, der eine hohe Arbeitsqualität gewährleisten würde.  

In solchen Fällen neigt die Geschäftsleitung dazu, die von den zukünftigen Mitarbeitenden erwarteten Erfahrungen und Fachkenntnisse weniger streng zu handhaben. Das kann sogar zu internen Spannungen innerhalb des bestehenden Teams führen. 

Welche Fehler können auftreten?

  • Bei kurzfristig eingesetzten Zeitarbeitskräften kommt es häufiger zu Ausfällen.
  • Es bleibt nicht genügend Zeit für die Einarbeitung, wodurch die Fehlerwahrscheinlichkeit steigt.
  • Es müssen erhebliche interne Ressourcen von der täglichen Arbeit abgezogen und für die Personalbeschaffung eingesetzt werden.

Der Unterschied zwischen Unternehmen, die auf Spitzenzeiten vorbereitet sind, und solchen, die Fehler machen, liegt in einem einzigen Faktor: einer Personalstrategie, die vor dem Anstieg der Nachfrage entwickelt wurde und nicht erst danach.

Genaue Ermittlung des Bedarfs und der Personalstruktur

Den Personalbedarf in Spitzenzeiten richtig einzuschätzen, ist schwierig. Oft stellt die Geschäftsleitung entweder zu viele Mitarbeiter ein, was zu unnötigen Kosten und Koordinationsproblemen führt. Oder sie plant zu wenig Personal ein, was das bestehende Personal zu dauerhaft hohen Überstundenbelastungen zwingt. Das kann zu Burnout und Fluktuation führen.

Wie können wir feststellen, wie viele neue Mitarbeiter wir benötigen?

Zur genauen Bedarfsermittlung sollten Daten aus früheren Spitzenzeiten analysiert werden: 

  • Welche Aufträge mussten erfüllt werden? 
  • Wie viele Mitarbeiter wurden dafür benötigt? 
  • Welche Fachkenntnisse waren dafür erforderlich? 
  • In welchen Funktionen war die Fluktuation am größten? 
  • Welche Aufgaben nahmen aufgrund der Unerfahrenheit des Personals mehr Zeit in Anspruch? 

 

Die Planung für Spitzenzeiten ist eine strategische Entscheidung über das Verhältnis zwischen festangestellten und flexiblen Arbeitskräften. Festangestellte Mitarbeiter sorgen für Stabilität. Flexible Arbeitskräfte ermöglichen zusätzliche Kapazitäten in Spitzenzeiten, liefern jedoch nur dann Qualität, wenn ihre Rekrutierung nach angemessenen Qualitätskriterien professionell und effizient erfolgt. Hierfür lohnt es sich, einen Personaldienstleister zu beauftragen, sofern Unternehmen dafür keine eigenen Ressourcen einsetzen möchten. 

 

In Österreich setzen die meisten erfolgreichen Unternehmen der Automobil- und Logistikbranche auf eine bewusste Mischung: ausreichend Festangestellte zur Gewährleistung der Kontinuität, ergänzt durch flexible Kapazitäten in Spitzenzeiten.

Planung der Durchlaufzeiten

Der allgemeine Fachkräftemangel betrifft mittlerweile nahezu alle Branchen. In speziellen Berufen und Branchen, wie beispielsweise bei Zulieferern der Automobilindustrie, ist es jedoch deutlich schwieriger, offene Stellen zu besetzen. In der Automobilindustrie gibt es zahlreiche Positionen, die spezielle Qualifikationen erfordern. Die Besetzung solcher Stellen erfordert deutlich längere Vorlauf- und Einarbeitungszeiten als bei allgemeinen Tätigkeiten. 

 

Die Zahl der Personen, die über solche Qualifikationen verfügen und aktiv nach einer Stelle suchen, ist in Österreich oft sehr gering. In solchen Fällen kann es sich lohnen, die Möglichkeiten eines Personaldienstleisters zu prüfen, beispielsweise die Vermittlung von ausländischen Arbeitskräften oder die Suche nach Fachkräften aus Ländern außerhalb der EU. 

Beginnen Sie mindestens 10 bis 12 Wochen vor den Spitzenzeiten mit der Planung und wenden Sie sich an einen erfahrenen Personalvermittler, falls Sie über keine internen Ressourcen für die Personalbeschaffung verfügen. 

 

Fazit

Der Unterschied zwischen dem Bewältigen und dem bloßen Überstehen von Spitzenzeiten besteht darin, dass wir bewusst und durchdacht planen, anstatt unter Zeitdruck falsche Entscheidungen zu treffen. Durch eine bewusste Personalplanung lassen sich zahlreiche Risiken vermeiden, die bei einer überstürzten Einstellung mit Sicherheit auftreten. Die Einstellung von Bewerbern ohne angemessene Qualifikation führt zu Fluktuation, Qualitätseinbußen und letztendlich zu einer geringeren Produktivität in den umsatzstärksten Zeiten. Die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Personaldienstleister kann Unternehmen erheblich entlasten. Insbesondere Anbieter mit Erfahrung in der Automobilbranche und einem Pool sofort einsatzbereiter Bewerber helfen dabei, Zeit und Kosten zu sparen.